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104 Aufrufe

Hallo, ich wollte die gleiche Frage stellen, hier ist ein Bild der Lösungsidee:

bezieht sich auf eine Antwort auf: Alternativlösung
in CMO-AF von uxdko uxdko Lernwillige(r) (420 Punkte)  

2 Antworten

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ahh, man muss NMOS immer an GND anschließen, oder?
von uxdko uxdko Lernwillige(r) (420 Punkte)  
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Hallo!

Im Prinzip hast du dir durch deinen Kommentar die Frage bereits selbst beantwortet:

In der Praxis beruhen Transistorschaltungen auf dem Ausgleich von Potenzialdiffenzen, die einen kurzen Stromfluss bewirken. VDD und GND haben unterschiedliche Potenziale, dh. VDD hat auf dem Wert "1" (zB. 5 Volt) und GND auf dem Wert "0" (0 Volt).  Damit deine Schaltung nun funktioniert, müssen zum einen die Transistoren leitend sein, und zum anderen muss dadurch ein Stormfluss in Folge eines Potenzialausgleichs stattfinden. Genau das ist das Problem, wenn du nMOS-Transistoren an VDD und pMOS-Transistoren an GND anschließt:

nMOS-Transistoren sind leitend, wenn an ihrem Eingang der Wert "1" anliegt ( in deiner Schatung also zB. a = 1). Ist dies der Fall, so findet jedoch trotzdem kein Stromfluss statt, da der Transistor ja an VDD = 1 anliegt, weshalb keine Potenzialdifferenz vorliegt und damit auch kein Potenzialausgleich stattfinden kann.

Dies gilt analog bei pMOS-Transistoren: Diese sind leitend für den Eingangswert 0. Verbindest du sie dann aber mit GND, so passiert wegen der fehlenden Potentialdifferenz wieder nichts, obwohl der pMOS-Transistor "offen" ist.

Deshalb: nMOS- Transistoren mit GND und pMOS-Transistoren mit VDD verbinden - dann ist auch die nötige Potenzialdifferenz vorhanden, sobald die Transistoren durchlässig sind!

Ich hoffe, ich konnte dir helfen!

Gruß, Janine (Tutorin)
von uedqi uedqi Tutor(in) (109k Punkte)  
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