Theoretische und technische Informatik - ganz praktisch
Herzlich willkommen auf der Question/Answer-Plattform zu Grundlagen der Informatik II. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lernen und Diskutieren!
Loggen Sie sich mit Ihrem KIT-Account (u...) ein, um loszulegen!
Beachten Sie auch diese Informationen zum Schnelleinstieg.
(Nicht-KIT-Studierende beachten bitte diese Informationen.)

Beliebteste Tags

verständnis alternativlösung klausur kellerautomat endlicher-automat grammatik regulärer-ausdruck turingmaschine pumpinglemma tipp zahlendarstellung cmos bonusklausur klausurrelevant komplexität schaltwerk binary-decision-diagram deterministisch assembler schaltnetz minimierung sprachen nichtdeterministisch huffman chomsky-normalform fehler-in-aufgabe anwesenheitsübung rechtslinear heimübung flip-flop huffman-kodierung cocke-younger-kasami-algorithmus kontextsensitive-grammatik kontextfreie-grammatik fehlererkennbarkeit hauptklausur vorlesungsfolien polynomialzeitreduktion kontextfreie-sprache faq gleitkommazahl fehlerkorrigierbarkeit rechtslineare-grammatik dateiorganisation cache darstellung-klausur nachklausur xwizard adressierungsarten mealy lambda endliche-automaten konjunktive-normalform pipelining zustände saalübung leeres-wort moore ohne-lösungen betriebssystem speicherorganisation monotone-grammatik 2-komplement hammingzahl lösungsweg fehler pumping-lemma-für-kontextfreie-sprachen pumping-lemma reguläre-sprache monoton kodierung berechenbarkeit klausureinsicht disjunktive-normalform abzählbarkeit info-ii bussysteme rechnerarchitektur entscheidbarkeit komplexitätsklassen chomsky-klassen ableitungsbaum vorlesungsaufzeichnung round-robin aufzählbarkeit minimierung-endlicher-automaten von-neumann-rechner binärzahl entscheidbar programmiersprachen stern-symbol automaten schaltnetze-und-schaltwerke nukit-fragen bewertung zugriffsarten umformung adressierung mengen binär-subtrahieren

Kategorien

2 Pluspunkte 0 Minuspunkte
125 Aufrufe

Eine Frage zur 1-3a):

Ich frage mich, wie man auf "Werte" von x,y aus der Lösung kommt.

Ich verstehe soweit, dass in der Lösung j>k gelten muss(Sinnhaftigkeit? - j kommt doch vor k im Alphabet, logisch wäre doch j<k), sodass xy = 0(j) gelten kann.

Was ich allerdings nicht verstehe ist (roter Kasten in Zeichnung), warum y = 0(k), x = 0(j-k) ist und nicht y = 0(k-j), x=(j).

Angenommen k=5 und j=3 mit k>j (meine Lösung)

--> xy=5,x=3,y=5-3=2.

Angenommen j=5 und k=3 mit k>j (gegebene Lösung)

--> xy=5,x=5-3=2,y=3.

Wo liegt mein Fehler?

Danke

EDIT:

...... (roter Kasten in Zeichnung), warum y = 0(k), x = 0(j-k) ist und nicht y = 0(k-j), x=(j).

--> sollte lauten: ... und nicht y = 0(j-k), x=(k).

Angenommen j=5 und k=3 mit k>j (gegebene Lösung)

--> xy=5,x=5-3=2,y=3.

--> sollte eigentlich lauten: mit k<j (gegebene Lösung)

 

in AU-1-3 von uafjv uafjv Tutor(in) (168k Punkte)  

1 Eine Antwort

0 Pluspunkte 0 Minuspunkte

Hallo,

so wie ich das verstanden habe gehst du von einer Art Nummerierung der Zeichen aus. j und k sind aber die Längen der Teilwörter, also eine Anzahl von Zeichen. Deshalb kannst du auch nur das kleinere vom größeren abziehen, sonst würde eine negative Anzahl an Zeichen herauskommen.

Oder habe ich das falsch verstanden?

Gruß

Marcel (Tutor)

 

von uafjv uafjv Tutor(in) (168k Punkte)  
0 0
Ja also ich habe mir die Nullen und Einsen sozusagen immer durchnummeriert.

Sprich so: 0(0)0(1)...0(n)1(0)1(1).....1(2n) .

Mein Kernproblem ist aber, das ich nicht verstehe, wie man in der Musterlösung festlegt, dass y=0(k) ist. Wenn man sich meine Zeichnung anschaut und sich vorstellt, dass j und k vertauscht wären, so hätte man eine Zeichnung der Musterlösung (oder?)

Dann bezeichnet k aber die linke Grenze vom y und j die rechte Grenze. Logisch überlegt ist dann aber doch nicht y = 0(k) sonder x = 0(k). Der Bereich vom Wortanfang (links) bis zur linken Grenze ist doch x...

Danke Gruß
0 0
Also erst einmal ist das mit dem Durchnummerieren nicht ganz richtig.

Wie oben schon gesagt bezeichnet y=0^k, dass der Wortteil y aus k-mal "0" besteht. (würde man theoretisch k=0 wählen, dann würde der Wortteil y entfallen)

Nun zu deiner Hauptfrage:

Wie du die Variablenbezeichnung festlegst, ist generell dir selbst überlassen.

In unseren Musterlösungen sind die Variablen wohl so gewählt, da man eben die Annahmen des Pumping-Lemmas nacheinander durcharbeitet, d.h. wir beginnen zunächst mit der Annahme: "Anzahl der Zeichen in xy<=n".

Deshalb setzen wir zunächst fest, dass xy aus j Nullen bestehen soll, wobei j <= n.

Danach schauen wir uns die Annahme "Anzahl der Zeichen in y >= 1" an, und setzen fest dass y aus k Nullen besteht, wobei wir so gleichzeitig wissen, dass y aus höchstens j Nullen bestehen kann, da der Wortteil y ja nicht länger sein kann als der Wortteil xy zusammen. Hieraus wird dann gefolgert, dass für den Wortteil x noch j-k Nullen zur Verfügung stehen.

Dieses Vorgehen ist außerdem sinnvoll, weil es so später leichter ist, den Wortteil y aufzupumpen, da wir nur eine Variable bei diesem Wortteil verwendet haben.

Ich hoffe das war verständlich soweit,

Grüße,

Melanie (Tutorin)
...