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a): S --> lamda nicht auch kontextsensitiv

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Müsste S --> lamda nicht auch kontextsensitiv sein, da S sonst auf keiner rechten Seite mehr auftaucht? Oder darf auch das lamda an sich nicht noch einmal auftreten? (Verhält es sich mit "monoton" in dem Fall genauso?)
Gefragt 23, Sep 2015 in 2014-H-03 von uafjv uafjv Tutor(in) (167,990 Punkte)  

Eine Antwort

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Hallo,

hierzu kann ich Ihnen empfehlen sich in den Folien zum 3. Tutorium die Einführungsaufgabe zu Grammatiken anzusehen, dort steht genau aufgelistet welche Regeln für welchen Typ erlaubt sind. Bei Typ-1 Grammatiken ist S--> lambda ausgeschlossen, da dies eine verkürzende Regel ist.

Viele Grüße,

Janina (Tutorin)

 

Beantwortet 23, Sep 2015 von uafjv uafjv Tutor(in) (167,990 Punkte)  
Vorlesung Kapitel 4, Folie 4-2:

Ferner darf zusätzlich S --> lamda definiert sein; S darf dann aber sonst auf keiner rechten Seite auftreten.

Gilt das nicht?
Hallo,

der Vorlesungsaufschrieb gilt natürlich. S-> \( \lambda\) ist also erlaubt, allerdings nur, weil P vollständig in der Tabelle angegeben ist. Würde man jede Zeile gesondert als Bestandteil einer nicht vollständig angegebenen Produktionsmenge betrachten müsste man allerdings garantieren können, dass S auf keiner rechten Seite auftaucht, was man dann allerdings nicht kann.

Gruß, Alexander (Tutor)
Alles klar, danke!

Gilt das dann nur für kontextsensitiv oder auch für monoton?

Wäre S --> lamda in dem Fall also kontextsensitiv und monoton oder nur kontextsensitiv?

Und ist die Musterlösung für S --> lamda dann falsch?
Hallo,

in Foliensatz 4 Folie 4-3 steht, dass

"Eine Chomsky-Grammatik heißt monoton, wenn abgesehen von S → λ nur [nichtverkürzende Regeln] existieren."

Also sollten meiner Meinung nach beide Felder markiert sein, sofern natürlich die komplette Produktionsmenge P gegeben ist.

Gruß, Alexander (Tutor)
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