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Wie muss "tief" beim Einordnen interpretiert werden?

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Hallo:)

im Hinweis steht die Aufforderung man solle die Probleme "so tief wie möglich" in das Schaubild einordnen. Die Lösung macht aber meiner Meinung nach das genaue Gegenteil, es orndet die Probleme so weit außen wie möglich an. 

Bsp: aus Punkt 3 kann ich schließen, dass C auf jeden Fall in P liegen muss und D könnte somit auch in P liegen. Klar, es könnte auch in allen anderen Klassen liegen aber es ist auch nicht ausgeschlossen, dass es in P liegt. Somit wäre P "tiefstmögliche" Klasse.

Wo liegt mein Denkfehler???

 

Gefragt 25, Sep 2015 in 2012-H-05 von uafjv uafjv Tutor(in) (167,990 Punkte)  

Eine Antwort

0 Punkte

Hallo,

"tiefstmöglich" bedeutet, dass du die "kleinste" Klasse angibst, in der das Problem 100%ig drinliegt. In deinem Beispiel heißt das:

D kann in P liegen, muss es aber nicht. Man kann ein Problem aus P beliebig verkomplizieren und demnach z.B. auf ein Problem aus NP, L0 usw. reduzieren. Deswegen kannst du hier keine sichere Aussage darüber treffen, wo konkret dein D liegt, also musst du dich hier mit der Potenzmenge begnügen. Genauso macht man es auch z.B. mit der 2. Information. Je nachdem wie B aussieht, könnte B auch in P liegen, was eine Teilmenge von NP ist. Aber das Problem ist, dass man dies anhand der gegebenen Daten nicht entscheiden kann. Die genaueste Aussage lautet also: B in NP.

Viele Grüße,

Vivian (Tutor)

 

Beantwortet 25, Sep 2015 von uafjv uafjv Tutor(in) (167,990 Punkte)  
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