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Mengenschreibweise

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98 Aufrufe
nein, die zweite Zeile habe ich gelesen, und diese schränkt ja x,y auch nicht ein, sonder dient nur zur genaueren Definition von u,v.

Müsste x und y nicht irgendwie auf dieselbe Art wie u,v rekursiv definiert werden, um sicherzustellen, dass weitere auftretende 1-en aus x,y auch nur in der Form "1100" auftreten können?
bezieht sich auf eine Antwort auf: Frage zur Mengenschreibweise der Sprache
Gefragt 9, Feb 2016 in REC-AC von ujeie ujeie Lernwillige(r) (330 Punkte)  
"x,y können außerdem beliebige Wörter des Alphabets {0,1}* sein und somit u.U. auch nicht der Form "1100" entsprechen."

Geben Sie doch mal ein Beispiel an, bei dem das Ihrer Meinung nach so wäre.
Wie sieht es denn z.B. mit dem Wort w = 01001100100 aus?
Das könnte ich doch zerlegen in w = u1v mit u = x1 und v=00y , wobei x = 0100 und y = 100 sind.

Das Wort enthält ja nun auch 1-en, die nicht in der Form "1100" auftreten.

Die textliche Beschreibung der Sprache lautet aber: "jede 1 muss im Rahmen der Zeichenfolge 1100 auftreten."

Wo ist in der Mengenschreibweise die Einschränkung bzgl. x und y, die vorschreibt, dass auch in diesen Wortteilen die 1-en nur in dieser Form vorkommen dürfen?
In der Definition steht "für alle $u, v$..." Sie müssen also alle möglichen Zerlegungen des Wortes in betrachten, die sich durch $u1v$ ergeben können. Es geht also nicht darum, sich eine $1$ auszusuchen, sondern die Bedingung muss für alle $1$en im Wort gelten.
super, vielen Dank für die Erklärung!

Eine Antwort

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[beantwortet]
Beantwortet 11, Feb 2016 von uedqi uedqi Tutor(in) (108,510 Punkte)  
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