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Übungsaufgabe 41a)

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Hallo,

verstehe ich das richtig, dass bei einem Testwort (bspw. aab) der Keller im Endzustand nie leer ist? (Ein a bleibt drin stehen)

Ist das in Ordnung weil der KA nicht deterministisch ist oder wie kann ich das deuten? Ich dachte, dass das Wort immer vollständig gelesen sein muss + der Keller leer sein muss, sodass ein Wort akzeptiert wird.

Vielen Dank im voraus.
Gefragt 10, Feb 2017 in KEL-AB von Anonym  
Kategorie geändert 11, Feb 2017 von Lukas König

Eine Antwort

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Hallo,

ein Kellerautomat akzeptiert ein Wort genau dann, wenn er sich in einem Endzustand befindet und das Wort komplett abgearbeitet hat.

Was dann genau im Keller steht ist für das Akzeptanzverhalten des Automaten irrelevant.

Zur Aufgabe 41a):

Der Keller ist bei Eingabe des Testwortes "aab" leer (bis auf das Kellersymbol k0). Schau dir dazu nochmal Zeile 3 der Zustandsüberführungsfunktion an. Das zweite a wird nicht auf das bereits im Keller stehende a geschrieben, sondern es ersetzt das a im Keller, sodass danach immernoch nur ein a im Keller steht. (sonst wäre die Schreibweise: s1,aa). Das b löscht dann dieses eine a aus dem Keller, und es bleibt nur noch k0 übrig.

Liebe Grüße,

Christian (Tutor)
Beantwortet 10, Feb 2017 von ucefn ucefn Tutor(in) (103,080 Punkte)  
Heißt das also, dass ein KA ein Zeichen zwar lesen kann/abarbeiten kann, es aber nicht in den Keller schreiben muss und das mit zB. (s0, a, a) -> (s0,a) gekennzeichnet wird?
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