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Gute Verabschiedung ;(

–1 Punkt
665 Aufrufe
Sorry, wenn ich ein bisschen kritisch schreibe,

in dem Forum von 2015 haben Sie (Herr König) auf eine frage so beantwortet:

"Wir sitzen nicht im Büro, zu denken, wie können wir die Klausur so schwierig zu machen, dass die Leute durchfallen"

Diese Aussage ist völlig richtig ohne "nicht", so:

"Wir sitzen im Büro, zu denken, wie wir die Klausur so schwierig machen können, dass die Leute durchfallen"

Nach der Klausur habe ich keinen Kommentar hier geschrieben und hab gedacht, obwohl die schwierig war aber kann sein, dass die Klausur ein bisschen "fair" (z.b Kein Folgegehler und ähnliches) korrigiert wird aber jetzt wenn ich diese schei** Ergebnisse anschaue......

Hauptklausur: von 429 Personen nur und nur und nur 21 Personen (vlt die Hälfte waren abwesend) 4% Durchfallsquote.

Nachklausur: von 87 Personen 34 sind durchgefallen ;(  mehr als 40% Durchfallsquote. Warum? "Selber Schuld, sie könnten Hauptklausur" schreiben."

Was für eine Logik?

Ich weiß,

Vorher bin ich nur einmal in meinem Leben durchgefallen (Operation Research, 3.8.2016) und die war auch Nachklausur mit mehr als 75% Durchfallsquote und Durchschnittsnote 4,4 (Ohne Bonus) (HK 15% Durchfallsquote)

Die Hauptklausur ist immer einfacher, weil die Profs kein Risiko machen, die Klausur so schwirig zu machen. Wenn z.B HK irgendeines Fachs 400 Leute schreiben und statt 4%,  40% die Durchfallsquote wäre, dann sind 160 Leute durchgefallen und wenn Hälfte von denen 2.Versucher sind dann müssen 80 Leute zu mündlich. "80 Termine? nein, lieber eine eifache Klausur" und Außerdem es gibt keine Lust, dass 400 Leute wegen einer schweren Klausur hier im Forum beschwerden.

Aber was passiert für die Nachklausur? Die Leute, die diese Klausur schreiben sind keine Studenten, sondern sie sind ganaus wie Mäuse in einem Labor und auf diese Mäuse wird überprüft, wie groß die Schwierigkeit kann sein. "Diese Leute haben vom Februar bis August durchgelernt und sie haben kein anderes Fach"

Am lächerlichst ist, dass die Leute, die die mega einfache HK (4%) geschrieben und gute Noten gekriegt haben, werden ein paar von denen unsere Tutoren für nächstes Semester, aber wenn diese "Tutoren" die NK geschrieben hätten, könnten im besten Fall und im besten Fall nur bestehen. So wird die "Gerechtigkeit" definiert.

Bitte Bitte Bitte,

Ab jetzt sagen Sie den allen Studierenden, die NK schreiben möchten, dass die NK muss min 40% Durchfallsquote haben und wenn sie mindestens nicht mehr als 500 Stundnen gelernt haben, bitte einfach abmelden.

Und sagen Sie bitte nicht mehr, dass die Hk und Nk sind gleich fair, die einzige Gleichheit zwischen denen : "Bestehenquote bei HK=Durchfallsquote bei NK"

Und was passiert mit diesen "Mäusen"?

Nichts, sie müssen nochmal nächstes Jahr mit einem neuen Prof, neuen Organisatorischen, neuen Büchern, neuen Übungen, und min 30% neue Themen, und neue........ min 250 Stunden weiterlernen. Egal sie haben 6 Monate Zeit.

einen "großen" Danke schön
Gefragt 4, Aug 2017 in Organisatorisches von Anonym  

2 Antworten

+2 Punkte
 
Beste Antwort
Reißen Sie sich bitte mal zusammen, solche Tiraden haben hier im Forum nichts verloren. Wenn Sie ordentlich gelernt hätten, hätten Sie auch bestanden.

Sobald Sie das eingesehen haben, dürfen Sie gerne in meine Sprechstunde kommen, und wir können darüber reden, wie Sie sich beim nächsten Mal besser vorbereiten können. Da finden wir schon eine Lösung.
Beantwortet 4, Aug 2017 von Lukas König Dozent (10,065,100 Punkte)  
ausgewählt 6, Sep 2017 von Lukas König
+3 Punkte
Dieses Gerücht, dass wir die Nachklausur absichtlich schwerer machen als die Hauptklausur hält sich nun schon seit Jahren hartnäckig...

Es ist aber nur ein Gerücht. Die Nachklausur fällt alleine schon deswegen schlechter aus, weil im Normalfall erstens die Durchfaller und zweitens meist die etwas schwächeren Studierenden die Klausur schreiben.

Wir haben die Klausur sehr gewissenhaft korrigiert und waren teilweise doch sehr enttäuscht von den abgegebenen Lösungsvorschlägen. Wenn Sie sich die Klausur in Ruhe anschauen, dann werden Sie feststellen, dass diese wirklich nicht schwer war. Insbesondere die Standardaufgaben sind wirklich verhältnismäßig schlecht im Vergleich zu sonst ausgefallen. Und wenn man sich sinnvoll vorbereitet hat, dann sollte man beispielsweise die Standardaufgabe Minimierung auch problemlos lösen können. Leider war dies sehr oft nicht der Fall. Und dieses Ergebnis lässt für mich einfach nur den Schluss übrig, dass sich doch der ein oder andere nicht sinnvoll vorbereitet hat.

Und wirklich, was waren denn für "schlimme" Aufgaben dabei? Insbesondere Minimierung, reguläre Ausdrücke, die wirklich sehr sehr sehr einfache TM (Teil a), CNF, Huffman, Rechnerarchitektur, Round Robin, Hash waren doch absoluter Standard. Das haben wir schon so oft abgefragt. Mit diesen Teilaufgaben hätten Sie schon mehr als 50 Punkte erzielt. Dass an der ein oder anderen Stelle etwas Transfer gefragt ist, war schon immer so und wird sich sicher auch nicht ändern.
Beantwortet 4, Aug 2017 von Friederike Pfeiffer-Bohnen Übungsleiter(in) (1,008,450 Punkte)  
PS: Ihre Logik hinkt ein bisschen. Erstens schreiben nicht 80 oder mehr Studierende die Hauptklausur als zweiten Versuch (die meistens sind Erstschreiber des aktuellen Semesters) und zweitens, woher nehmen Sie die Begründung, dass eine niedrige DQ direkt auf eine einfache Klausur zurückzuführen ist? Die statistische Grundgesamtheit ist einfach eine andere, und so kann das schlechtere Ergebnis auch einfach an dieser liegen. Zudem vielleicht ist es ja auch so, dass, wenn bei der Hauptklausur eine niedrige DQ, dass die Studierenden dann denken, oh ja, einfache Klausur, da brauche ich nicht so viel zu lernen, und dann eben bei der Nachklausur, leider leider, ein bisschen auf die Nase fallen. Zumindest sprechen unsere verfügbaren Datensätze eher für diese Interpretation als für Ihre Begründung.
Ich muss zugeben, schwerer als andere Klausuren war diese hier nicht. Aber die Aufgaben, die dran kamen haben mich persönlich einfach kalt erwischt.



Für "normalsterbliche" sind Kodierung und Verschlüsselung nur Synonyme. Sprich, den Huffmann Baum zu sehen, ist dann halt dumm gelaufen. Keine Zahlendarstellung, kein BDD;  Assembler und Adressierung kamen auch nicht in der Form dran, wie sie häufig geübt wurden.

Von daher, halte ich den Vorwurf die Klausur sei schwerer gewesen für falsch, die Aufgaben wichen halt enfach von dem ab, was man erwartet hat.
Die Diskussion ist nun schon einen Moment her, ich habe sie jedoch jetzt erst gelesen.
Der Text meines Kommilitonen war unglücklich formuliert und sehr forsch, da gebe ich Ihnen Recht. Dass Sie da schnell in eine Abwehrhaltung verfallen sind, zu gemacht haben und meinten sich rechtfertigen zu müssen, ist verständlich.
Wenn es meinen Kommilitonen in Zukunft hoffentlich gelingt konstruktive Kritik zu äußern, würde ich Sie jedoch bitten diese auch anzunehmen und nicht komplett abzuwenden.
Den Grund allein bei der Grundgesamtheit zu suchen und die Studenten, die die Nachklausur schreiben, als "schwächere Studenten" abzustempeln, halte ich auch nicht für ganz fair und richtig.
Es mag ja unter den Studenten einige Nachschreiber geben (obwohl ich gedacht hätte, dass gerade die intensiver lernen als Erstschreiber) und Ihre Datensätze werden wohl kaum lügen, aber trotzdem kann man nicht alle Studenten in den gleichen Topf werfen und pauschal als "schwächer" betiteln.
So wenig wie ich mir anmaße zu sagen, dass ich durch die Klausur gefallen bin lag nur daran, dass sie so schwer war, sondern einsehen muss, dass ich vielleicht einfach nicht genug gelernt habe.
So würde ich mich freuen, wenn Sie den Grund für den schlechten Ausfall im Vergleich zur HK auch nicht zu 100% auf die Grundgesamtheit an Studenten schieben.
Schließlich denke ich sind wir uns sehr wohl einig, dass die HK ausgesprochen gut ausgefallen war und ich würde aus anderen Fächern meinen behaupten zu können, dass es nicht nur daran gelegen haben kann, dass dieser Jahrgang so viel schlauer oder fleißiger ist als die vorherigen.
Aber zum Abschluss: Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es nicht einfach ist, als jemand der voll in der Materie steckt und für den alle Aufgaben recht einfach sind, sich in die Situation der Studenten zu versetzen und zu wissen welche Aufgaben für diese einfach oder schwer sind. Hinzu kommt ja auch, dass sogar unter den Studenten für jeden etwas anderes einfacher oder schwieriger ist.
Deshalb hätte ich mich sehr gefreut, wenn Sie sich auch nach der NK von uns Feedback eingeholt hätten, so wie Sie es nach der HK auf dieser Plattform getan haben.
Ich denke, dass das doch auch Ihnen weiterhilft bei der Entwicklung künftiger Klausuren und der Einschätzung von uns Studenten.
Zudem hätte man sich als Schreiberling der NK ähnlich wertgeschätzt gefühlt wie die Schreiber der HK trotz der höheren Durchfallquote.
Ich könnte mir vorstellen, dass dieses kleine Gefühl von ein bisschen mehr Wertschätzung auch den Unmut meines Kommilitonen schon ein bisschen gebremst hätte.
Und wie gesagt vielleicht war das "schwer" aus unserer Studentensicht bei dieser Klausur auch wirklich nur ein Synonym für teilweise "unerwartete Aufgaben(-stellungen)" (s. Kommentar von uqdme).
Zunächst danke für Ihre ausführliche Argumentation! Zur Nachklausur haben wir auf so einen vorgefertigten Thread verzichtet, weil unsere Erfahrung war, dass die Studierenden nach der Nachklausur eher weniger Bedarf nach Diskussionen haben und meistens nur froh sind, das Thema hinter sich zu haben. Trotzdem hätten wir so einen Thread anbieten können, und beim nächsten Mal machen wir das auch. Sie haben vollkommen recht, "Erfahrung" darf nicht zu pauschalen Vorurteilen führen.

So waren unsere Beiträge aber auch nicht gemeint. Selbstverständlich gibt es gute und motivierte Studierende auch zur Nachklausur - und selbstverständlich können das sowohl Erstschreiber sein als auch Durchfaller, die ihren erzwungenen Zweitversuch in Anspruch nehmen. Ich selbst bin in meinem Informatikstudium zweimal durch theoretische Informatik gefallen, und ich habe beide Male dieses Erlebnis zum Ansporn genutzt, um die Themen umso gründlicher zu lernen. Heute halte ich mich für sehr fit auf dem Gebiet. Und Sie haben selbstverständlich auch recht damit, dass es in der Natur der Sache liegt, dass Klausuren nicht immer gleich schwer sind. Auch uns passiert es sicherlich, dass wir uns in der Schwierigkeit vertun.

Und dennoch sprechen unsere Statistiken IM MITTEL eine klare Sprache. Wir haben uns intensiv mit der Qualität der Lehre beschäftigt (gerade in Info II, haben viele Veröffentlichungen dazu und eine ganz frische Doktorarbeit - nur damit Sie sehen, dass wir am AIFB außergewöhnlich gut in der Lehre aufgestellt sind und wissen, wovon wir sprechen), und dabei ist herausgekommen, dass die Schwierigkeit der Klausuren (bewertet durch Studierende) sehr wohl ein bisschen (!) schwankt, klar, allerdings deutlich überlagert wird von dem immer wiederkehrenden Muster, dass die Nachklausur DEUTLICH schlechter ausfällt. Woran das liegt, darüber können wir diskutieren; unsere Erklärung muss nicht unbedingt die richtige sein. Aber dass es so IST, steht unzweifelbar fest:

Nachklausuren fallen schlechter aus als Hauptklausuren, auch wenn sie in etwa gleich schwer sind.

Trotzdem nehmen wir ihr Feedback natürlich zur Kenntnis und werden auch weiterhin an der Verbesserung der Vorlesung arbeiten. Ich finde nicht, dass man uns vorwerfen kann, in dieser Hinsicht zu wenig zu tun.
PS. Um dieser Diskussion etwas mehr Gewicht zu verleihen, könnten Sie, wenn Sie möchten, Ihren Kommentar noch einmal als eigene Frage posten. Dann könnten auch andere sich an der Diskussion beteiligen. Denn hier in der Kommentarrubrik wird kaum noch jemand Ihre durchaus gut begründeten Anmerkungen lesen.
Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort! Der Kommentar als Frage wäre schon ein wenig aus dem Kontext gerissen, oder? Aber ebenfalls vielen Dank für diesen Vorschlag!
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