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Hallo!

Könnten Sie mir vielleicht nochmals erklären, wie man auf die Lösung obiger Aufgabe kommt?

Und warum benötigt man nicht noch hinter jedem Eingang einen Inverter, es gehen ja immer die Komplemente von A,B,C in f ein?

Danke schonmal!
in AU-4-1 von  

1 Eine Antwort

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Hallo,

dass ein Konverter nicht benötigt wird, liegt daran, dass auch die darzustellende Funktion eine negation vor jeder Variable hat und somit deren Komplement benutzt.

Auf die Lösung kommt man in dieser Aufgabe gut, wenn man sich zunächst fragt für welche Belegungen von A,B,C die Funktion die Werte 0 oder 1 annimmt.

Zur Erinnerung:

  • Liegt an einem p-Mos Bauteil eine 0 am Gatter an, so wird eine 1 weitergeleitet
  • Liegt an einem n-Mos Bauteil eine 1 an einem Gatter an, so wird eine 0 weitergeleitet

Für den oberen Teil (den p-Mos Teil) betrachtest du nun alle Belegungen für die die Funktion eine 1 ergibt. Das wäre: A oder B ist 0 und zusätzlich muss C 0 sein. Da zwischen A oder B eine "Oder"-Beziehung besteht, müssen sie paralell geschaltet werden, da für entweder eine an A anliegende 0 oder an B anliegende 0 eine 1 weitergeleitet werden soll. Zusätzlich muss C mit diesem Gebilde in Reihe geschaltet werden, da zwischen C und (A oder B) eine "Und"-Beziehung besteht.

Für den unteren Teil (den n-Mos Teil) betrachtest du nun alle Belegungen die für die Funktion zu einer 0 führen. Das wäre: A und B sind 1 oder C ist 1. Wir haben nun also zwei Möglichkeiten eine 0 zu erzeugen. Erstens C = 1 und Zweitens A =1 und B=1. Wegen dieser "Oder"-Beziehung muss C also parallel zu A und B geschaltet werden. Nun müssen wir uns noch fragen wie der n-Mos Teil der Schaltung mit A und B aussieht. Da zwischen ihnen hier eine "Und"- Beziehung herrscht (beide müssen 1 sein, damit f =0 ist), müssen sie in Reihe geschaltet werden.

Ich hoffe jetzt ist es verständlicher geworden.

Grüße

Michelle (Tutorin)

von Michelle Lernwillige(r) (140 Punkte)  
Inverter
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